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3 menschen vor einem Roboter

855 neue Azubis in Ingolstadt

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Newsletter 03/2026

Fachkräfte von morgen starten in vielfältigen Berufen

Veröffentlicht am 01.04.2026

Die Ingolstädter Wirtschaft bleibt ausbildungsstark: Im vergangenen Jahr wurden in den Ausbildungsbetrieben der Region insgesamt 855 neue Ausbildungsverträge bei der IHK für München und Oberbayern registriert. Zwar bedeutet dies einen Rückgang von rund 4 Prozent im Vergleich zu 2024, doch die Zahlen zeigen weiterhin das große Engagement der Unternehmen für die berufliche Nachwuchsförderung. Besonders bemerkenswert: Fast 14 Prozent dieser Verträge wurden mit jungen Menschen abgeschlossen, die einen ausländischen Pass besitzen. Azubis aus dem Ausland sind damit zu einer tragenden Säule für die Fachkräfteentwicklung der heimischen Wirtschaft geworden.


Über 320 Ingolstädter Betriebe setzen aktiv auf eigenen Fachkräftenachwuchs. „In einem zunehmend angespannten Arbeitsmarkt bietet die Berufsausbildung unseren Jugendlichen weiterhin ausgezeichnete Perspektiven und ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit“, betont Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. Durch gezielte Ausbildung können Unternehmen die durch den Ruhestand der Babyboomer entstehenden Lücken passgenau schließen und langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Gleichzeitig zeigen Umfragen, dass 2025 jeder zweite IHK-Ausbildungsbetrieb in Bayern nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen konnte – häufig fehlten geeignete Bewerberinnen und Bewerber.


Von den neuen Ausbildungsverträgen entfallen 448 auf kaufmännische und 407 auf technische Berufe. Besonders gefragt sind Fertigungsmechaniker bei jungen Männern und Kauffrauen für Büromanagement bei jungen Frauen. Die Top 3 Ausbildungsberufe in Ingolstadt sind Fertigungsmechaniker, Mechatroniker und Fachinformatiker. Insgesamt stehen über 200 IHK-Berufe für die duale Ausbildung zur Verfügung, die derzeit von 321 IHK-zugehörigen Betrieben in Ingolstadt angeboten werden. Diese Unternehmen decken rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse in der Region ab und sichern so kontinuierlich den Fachkräftenachwuchs für die Zukunft.