Mit der Weltpremiere des autonomen E-Shuttles SUE am 11. Februar fand ein dreieinhalbjähriges Verbundprojekt seinen sichtbaren Höhepunkt. In einem starken Konsortium aus Industrie, Forschung und kommunalen Partnern entstand ein hochautomatisiertes Fahrzeug, das zeigt, wie elektrische und fahrerlose Mobilität künftig im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden kann. Technik, Gestaltung und betriebliche Anforderungen wurden von Beginn an gemeinsam gedacht – mit dem klaren Ziel, ein alltagstaugliches Shuttle für den urbanen Einsatz zu entwickeln.
Parallel zur Fahrzeugentwicklung wurde ein praxisnaher Leitfaden für Städte erarbeitet. Während SUE die technischen Möglichkeiten demonstriert, übersetzt der Leitfaden die Projekterfahrungen in konkrete Handlungsschritte für Kommunen. Er beleuchtet organisatorische, rechtliche und betriebliche Fragestellungen und zeigt auf, wie autonome Shuttles sinnvoll in bestehende Mobilitätsangebote integriert werden können.
Die IFG Ingolstadt AöR brachte die kommunale Perspektive aktiv in das Projekt ein und verantwortete die Erstellung des Leitfadens. Damit positioniert sich Ingolstadt erneut als Modellregion für innovative Mobilitätslösungen und als Impulsgeber für andere Städte.
Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen eines europäischen Aufbauprogramms. SUE steht damit nicht nur für technologische Innovation, sondern auch für übertragbares Wissen, das Kommunen Orientierung und Sicherheit bei der Einführung autonomer Mobilität bietet.
Den Leitfaden zum Projekt finden Sie hier.

